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Mai
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Mehr regionale Produkte in der heimischen Gastronomie

Cluster Ernährung bringt Gastronomen und landwirtschaftliche Direktvermarkter zusammen

München, den 24.05.2011 – „Gemeinsam sind wir stark“ – unter diesem Motto fand am 10.05.2011 im Hotel Schönblick in Fichtelberg ein Workshop des Clusters Ernährung statt. Ziel dieses Workshops war es, mit Gastronomen der Initiative „essbares fichtelgebirge“ und regionalen. landwirtschaftlichen Direktvermarktern Möglichkeiten einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit auszuloten, um hierdurch noch mehr regionale Produkte in der heimischen Qualitätsgastronomie zum Einsatz zu bringen.

Die beteiligten Gastronomen, die aus fünf Landkreisen des Fichtelgebirges stammen, haben sich 2009 zur Initiative „essbares fichtelgebirge“ zusammengeschlossen und sich in einem ersten Schritt mit Unterstützung des Clusters Ernährung zu sogenannten „Wild-Kräuter-Köchen“ zertifizieren lassen. „Hiermit sollte eine Marke installiert werden, welche auch fassbar ist“, so die Initiatorin Jutta Hecht-Heusinger. Die Initiative blickt mittlerweile auf sehr erfolgreiche Monate zurück. Im zweiten Schritt geht es nun darum, Möglichkeiten zu finden, wie die Gastronomen und regionale Direktvermarkter partnerschaftlich zusammenarbeiten können.

Vor diesem Hintergrund hat der Cluster Ernährung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zusammen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Münchberg Interessierte beider Gruppierungen zu einem Workshop eingeladen, um ein erstes Kennenlernen zu ermöglichen und die Basis für weiterführende Aktivitäten zu schaffen.

Nach der Begrüßung durch die Initiatoren des Workshops Dr. Rudolf Landmann, AELF Münchberg, und Dr. Michael Lüdke, Geschäftsführer des Clusters Ernährung, präsentierte Jutta Hecht-Heusinger die Initiative „essbares fichtelgebirge“. Als Gastreferent konnte Wolfgang Heinzel, Gastronom und Vorsitzender des Regionalbuffet Franken, gewonnen werden. Er stellte das bereits erfolgreich etablierte Projekt „Regionalbuffet Franken“ vor und referierte über den Mehrwert für alle Beteiligten sowie die Erfolgsfaktoren für die Zusammenarbeit zwischen der Gastronomie und landwirtschaftlichen Direktvermarktern. Auch zeigte er mögliche Stolperfallen in regionalen Zusammenschlüssen auf und betonte, dass es nicht „das eine“ Erfolgsrezept für eine solche Zusammenarbeit gäbe. Jeder Zusammenschluss ist von anderen Gegebenheiten abhängig, auf die spezifisch eingegangen werden muss. Erfolgsfaktoren sind laut Heinzel der leichte Wiedererkennungswert einer Marke, klare Strukturen und Regeln innerhalb des Zusammenschlusses und eine Kontrolle, welche für die Authentizität unumgänglich ist.

Im anschließenden, moderierten Workshop wurden mögliche Wege für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem „essbaren fichtelgebirge“ und den anwesenden Direktvermarktern engagiert erörtert und diskutiert. Beide Parteien waren sich im Anschluss einig, die Zusammenarbeit auszubauen. Langfristig soll hierdurch ein tragfähiges Netzwerk etabliert werden.

Die Ergebnisse sind vielversprechend, auch dahingehend, dass neben den benannten Sprechern auf Seiten der Gastronomen und der beteiligten Direktvermarkter erste Lösungsansätze für ein Logistikkonzept für die verschiedenen Produktgruppen erarbeitet worden sind. „Ein gut funktionierendes Logistikkonzept ist eine entscheidende Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Gastronomen des „essbaren fichtelgebirge“ mit den regionalen Direktvermarktern“, so Dr. Rudolf Landmann vom AELF Münchberg. Auch der Geschäftsführer des Clusters Ernährung, Dr. Michael Lüdke, zog ein positives Fazit: „Mit diesem Workshop ist ein erster Schritt Richtung Zusammenarbeit von Direktvermarktern und Gastronomen geschaffen worden. Die Ergebnisse dieses Treffens müssen nun weiter konkretisiert werden, damit ein reibungsloses Zusammenwirken beider Gruppierungen möglich ist. Für die Teilnehmer des Workshops war es eine durchwegs positive Erfahrung die jeweils andere Sichtweise kennenzulernen und sich auszutauschen.“ Laut Lüdke wird sich der Cluster Ernährung auch weiterhin in das Projekt einbringen.

Der Cluster Ernährung
Der Bayerische Cluster Ernährung verfolgt das Ziel, die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit des Ernährungsstandortes Bayern zu stärken. Als zentrale Plattform des Netzwerks bringt der Cluster wichtige Akteure im Sektor Ernährung und Lebensmittel zusammen. Er setzt Impulse, begleitet Zukunftsthemen und leistet Anschubfinanzierung für innovative Ideen. Damit wird die Spitzenposition Bayerns gefestigt und weiter ausgebaut.

Weitere Informationen finden Sie unter www.cluster-bayern-ernaehrung.de.

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Der Bayerische Cluster Ernährung verfolgt das Ziel, die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit des Ernährungsstandortes Bayern zu stärken. Als zentrale Plattform des Netzwerks bringt der Cluster wichtige Akteure im Sektor Ernährung und Lebensmittel zusammen. Er setzt Impulse, begleitet Zukunftsthemen und leistet Anschubfinanzierung für innovative Ideen. Damit wird die Spitzenposition Bayerns gefestigt beziehungsweise weiter ausgebaut. Weitere Informationen finden Sie unter www.cluster-bayern-ernaehrung.de.

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